1901

Gründung des Vereins "Vincenzwaisenhaus" auf Initiative von Agnes Neuhaus

1903

Am 29. Oktober 1903 wird das Zufluchtshaus unter dem Namen "St. Vincenzheim und Waisenhaus" eröffnet.

1906

Das Gebäude wird auf 170 Plätze erweitert. Die Zahl der Schwestern steigt von 6 auf 20.

1914

Einweihung des Säuglingsheims

1924

Das Reichsjugendwohlfahrtsgesetz (RJWG) tritt in Kraft.

1926

Am 22. Oktober 1926 wurde der Strüverhof in Hamm-Allen gekauft.

1931

Bauerweiterung des Flügels an der Oesterholzstrasse.

1935

Die Frauen Elisabeth Zillken und Agnes Neuhaus (Gründerin des Vereins) werden als erste Frauen ordentliche Mitglieder des Vereins.

1937

Schließung der Säuglingspflegeschule.

1940

Aufstockung auf den 4. Stock, um das Aufnahmeheim Dorsten aufzunehmen, das 1940 aufgelöst wurde.

1941

Bau des Bunkers.

1944

Ein erneuter Großangriff am 10. März 1944 bringt dem Vincenzheim den letzten und schwersten Schlag.
8 Volltreffer treffen das Haus. 44 Bombentrichter weist der Garten auf. Insgesamt 70% des Heimes werden zerstört.

Am 24. November stirbt Agnes Neuhaus im Alter von 90 Jahren.

1949

Einweihung der wieder aufgebauten Kapelle.

Aufarbeitung der Geschichte der Jugendhilfe

Im Sommer 2021 hat in unserer Einrichtung eine wissenschaftliche Aufarbeitung der Geschichte der Jugendhilfe begonnen. Insbesondere wird hier die Zeit der Schwarzen Pädagogik (50er bis 70er Jahre) in den Blick genommen.

1956

Gebäude an der Oesterholzstr. werden fertig gestellt.

1959

Am 1. April 1959 werden die ersten Lehrverträge für staatlich annerkannte Ausbildungen abgeschlossen. Die Lehrberufe waren Wäschenäherin, Herrenwäschenäherin und Feinbüglerin.

1960

Die großen Schlafsäle werden zu 1 bis 3 Bettzimmern umgebaut.

1961

Das Jugendwohlfahrtsgesetz (JWG) tritt in Kraft.

1962

14 Mädchen beginnen die 2 jährige Hauswirtschaftslehre im Haus.

Das Grundstück in der Oesterholzstr. 91 wird vom Verein gekauft.

1963

Die Ausbildung zur Stenotypistin wird angeboten.

1965

Anerkannte Zweigstelle der Berufsschule in Dortmund.

Einweihung der Räumlichkeiten Turnhalle, Freizeiträume, Werkraum und Beatkeller.

1968

Genehmigung des Landschaftsverbandes zur Reduzierung auf 12 Plätze pro Gruppe.

1969

Das Ausbildungsangebot zur Friseurin startet.

1974

Dr. Uerlichs (Psychologe/Psychoanalytiker) und Fr. Sägeling-Happe (Psychologin) sind verantwortlich für Institutionsberatung und Therapie.

1975

Neubau der Wohnungen in der Oesterholzstr. 89 und 91.

1976

Hallenschwimmbad wird gebaut und der neue Friseursalon in Betrieb genommen.

1978

Die erste Psychologin, Irmgard Neulen, wird eingestellt.

1980

Zwei Mutter-Kind-Gruppen mit je 6 Plätzen werden eröffnet.

am 28. November 1980 stirbt Elisabeth Zillken.

1981

Betriebserlaubnis der privaten Sonderschule für Erziehungshilfe.

1991

Das Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG) tritt in seiner ersten Fassung in Kraft.

Erste Gruppen werden ausgelagert:
Luciagruppe wird zur Aussenwohngruppe Brackel
Cäciliengruppe wird  zur Aussenwohngruppe Eving

Beginn des Verselbständigungsbereiches Betreutes Wohnen als Ergänzung zum Gruppenangebot.

1993

Erstes Mütter-Appartement

Erste Jungengruppe in dem freistehenden Gebäude auf dem Heimgelände.

1994

Erste Jungengruppe wird ausgelagert:
Aussenwohngruppe Höchsten

1995

Die Schwestern werden verabschiedet.

1997

Die Lukasgruppe, eine weitere Jungengruppe, wird im Haupthaus eröffnet.

Beginn der intensiven sozialpädagogischen Einzelbetreuung.

Ein hauptberuflicher Freizeitpädagoge wird eingestellt.

1998

Durchführung der ersten intensivpädagogischen Auslandsmaßnahme mit festem Standort und Vorortbetreuung des Projektes / Supervision (Spanien)

Eröffnung der Heilpädagogischen Tagesgruppe als teilstationäres Angebot

Familienambulanz als ambulantes Angebot wird eingerichtet.

Die sozialpädagogische Intensivgruppe (Goretti-Gruppe) wird koedukativ.

Die Katharinengruppe, Mutter-Kind-Gruppe für ältere Mütter, wird eingerichtet.

1999

Das DomiZiel (Betreuungsform der stationären Eingliederungshilfe für psychisch kranke junge Erwachsene) wird eröffnet.

Einstellung einer Ergotherapeutin.

Graffitiprojekt Hauswand
Zusammenarbeit mit dem Auslandsinstitut und spanischen Jugendlichen / Künstlern.

Kauf der Gutemine (ehemaligesSegelschiff von Hans-Joachim Kulenkampff)
- wird restauriert durch Mitarbeiter und Jugendliche
- Gründung des Fördervereins Gutemine e.V.

2000

Qualitätsentwicklungsprojekt der Dortmunder Heime in Kooperation mit dem Dortmunder Jugendamt und Prof. Dr. Merchel.

Schifftaufe Gutemine
Das Schiff wird für freizeitpädagogische und intensivpädagogische Maßnahmen genutzt.

Eröffnung Jugendcafe "Come In"

Einrichtung von Erziehungsstellen.

2001

Die erste Webseite geht online.

Auslagerung einer DomiZiel-Gruppe in den Stadtteil.

AWG-Eving arbeitet koedukativ.

2002

AWG-Eving wird AWG Kirchhörde Integration tiergestützter Pädagogik.

Auslagerung einer weiteren DomiZiel-Gruppe in den Stadtteil

Quartiersmanagement beginnt im Trägermodell Berhard-März-Haus, Stadtteil-Schule, Vincenzheim Ausbildungsstätte e.V.

2003

Die Leitbildentwicklung wird fortgeschrieben.

Das Vincenzheim feiert 100jähriges Bestehen.